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Fördermöglichkeiten

Fördermöglichkeiten im Überblick*

Meister-Bafög
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
Meister-Bafög kommt für Arbeitnehmer, Berufsrückkehrer und Selbstständige infrage, die eine Aufstiegsfortbildung machen wollen. Voraussetzung: Antragsteller müssen eine Ausbildung nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung absolviert haben oder über einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen.

Das Meister-Bafög gibt es für berufliche Aufstiegsfortbildungen, etwa zum Handwerks- oder Industriemeister, zum Fachkaufmann, Techniker oder Fachwirt. Die Lehrgänge müssen mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen und können sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit stattfinden. Nicht gefördert werden Abschlüsse, die oberhalb der Meisterebene liegen, zum Beispiel Hochschulabschlüsse.
Für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren von bis zu 15.000 Euro erhalten die Teilnehmer zum Beispiel 40 Prozent als Zuschuss. Den Rest können sie per Darlehen finanzieren. Wer die Abschlussprüfung besteht, bekommt auf Antrag 40 Prozent des auf die Kurs- und Prüfungsgebühren entfallenden Restdarlehens erlassen.

Zuständig sind die Ämter für Ausbildungsförderung am Wohnort. Adressen und Ansprechpartner sind auf www.meister-bafoeg.info unter „Antragstellung“ zu finden.

Brandenburger Bildungsscheck
Mit dem Bildungsscheck bezuschusst das Land Weiterbildungen von Arbeitnehmern, die ihren Hauptwohnsitz in Brandenburg haben. Der Bildungsscheck gilt für berufliche Weiterbildungen inklusive Prüfungsgebühren. Nicht förderfähig sind dagegen Qualifikationen, die zu einem Berufsabschluss führen – es sei denn, der Antragsteller weist nach, dass er von einer Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, auch Meister-Bafög genannt, ausgeschlossen ist. In diesem Fall kommen auch berufsbegleitende oder postgraduale Studiengänge sowie Aufstiegsfortbildungen im Sinne des AFBG infrage.

Es gibt Zuschüsse von bis zu 70 Prozent zu den Kosten der Weiterbildung. Allerdings muss der Kurs inklusive Prüfungsgebühren mindestens 1000 Euro kosten. Der Bildungsscheck ist bis zu zweimal im Jahr erhältlich.
Anträge sind über das Kundenportal der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) auf https://kundenportal.ilb.de/irj/portal zu stellen, und zwar mindestens sechs Wochen vor Beginn der Weiterbildung. Der jeweilige Kurs darf erst nach der Förderzusage der ILB gebucht werden. Die ILB lässt sich auch über das Infotelefon Arbeit unter 0331/6602200 kontaktieren.



Bildungsprämie
Der Prämiengutschein ist die Zusage, dass der Staat einen Teil der Kosten für eine Weiterbildung, die bis zu 1.000 EUR inkl. Mehrwertsteuer kostet, übernimmt. Dabei darf es sich jedoch nicht um eine betriebliche Schulung handeln. Der Gutschein deckt die Hälfte der Lehrgangs-/Seminarkosten ab, maximal aber 500 EUR. Beantragen können ihn Arbeitnehmer und Selbstständige über 25 Jahren, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen bis 20.000 EUR (gemeinsam Veranlagte: bis 40.000 EUR) beträgt. Auch Arbeitnehmer im Mutterschutz und in Eltern- bzw. Pflegezeit erhalten den Prämiengutschein. Der Prämiengutschein ist nach einem Beratungsgespräch in einer ausgewiesenen Beratungsstelle erhältlich.

Adressen der Beratungsstellen und weitere Informationen dazu gibt es auf www.bildungspraemie.info im Internet und unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2623000.



Soldaten auf Zeit
Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) begleitet die Soldatinnen und Soldaten vom Beginn ihrer militärischen Dienstzeit bis zur Wiedereingliederung in den zivilen Arbeitsmarkt.

Vier, acht, zwölf oder mehr Jahre bei der Bundeswehr - Im Anschluss bekommen die Soldatinnen und Soldaten die Chance, sich eine neue zivile Karriere aufzubauen. Der Soldat hat die Möglichkeit, schon während der Dienstzeit, über den BFD an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, wie z. B. an Berufsorientierungsseminaren, Sprach- und Computerkursen. Sogar der dienstzeitbegleitende kostenlose Erwerb bestimmter Berufsschulabschlüsse ist möglich!

Zur Unterstützung der Soldaten bei der Suche nach einem geeigneten Arbeits-, Umschulungs- und/oder Praktikumsplatz nach Abschluss der Qualifizierung, verfügt der BFD über eine bundesweite Stellenbörse. Die bundesweite Suche nach geeigneten Stellen und die persönliche Betreuung und Vermittlung erfolgt durch den neu eingerichteten Job-Service des BFD.



Arbeitslosenförderung
Mit dem Bildungsgutschein fördert die Bundesagentur für Arbeit die berufliche Weiterbildung Arbeitssuchender. Beantragen können ihn Arbeitslose, Berufsrückkehrer (wenn sie arbeitslos gemeldet sind) sowie Beschäftigte, denen die Kündigung droht oder deren Arbeitsvertrag ausläuft. Der Gutschein wird bewilligt, wenn der Arbeitsberater eine Weiterbildung für notwendig hält.

Zuständig ist die Arbeitsagentur am Wohnort, zu finden auf www.arbeitsagentur.de unter „Dienststellen vor Ort“. Dort müssen Interessierte einen Beratungstermin wahrnehmen.



Weiterbildungsstipendium
Das Stipendienprogramm richtet sich an engagierte Fachkräfte unter 25 Jahren. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und besondere Leistungen in Ausbildung oder Beruf, etwa der Abschluss der Ausbildung mit der Note 1,9 oder besser. Neben Arbeitnehmern sind auch Arbeitslose und Selbstständige förderfähig. Die Altersgrenze kann sich um bis zu drei Jahren verschieben, falls zum Beispiel Elternzeit oder Freiwilligendienste anzurechnen sind.

Stipendiaten erhalten bis zu 6.000 Euro – verteilt auf drei Jahre – für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen. Pro Jahr gibt es bis zu 2.000 Euro – bei einem Eigenanteil von 10 Prozent.

Wer eine Ausbildung nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung absolviert hat, wendet sich an seine zuständige Stelle. Das ist die Institution, die den Ausbildungsvertrag unterzeichnet hat – in der Regel eine Handwerks- oder Industrie- und Handelskammer.

Ausführliche Informationen zur Bewerbung finden Sie unter www.weiterbildungsstipendium.de.



Steuerrückerstattung vom Finanzamt

Wer kann eine Erstattung erhalten?
Das Finanzamt erkennt im Rahmen der Steuererklärung die Ausgaben für eine berufliche Weiterbildung für Selbstständige als Betriebsausgaben und für angestellte als Werbungskosten an.

Welche Ausgaben werden erstattet?
Diese Ausgaben können bei der Steuererklärung bspw. geltend gemacht werden:

• Gebühren jeder Art: Studiengebühren, Prüfungsgebühren, Kursgebühren zur Prüfungsvorbereitung, Teilnahmegebühren für Lehrgänge,
• Fahrkosten zwischen der Arbeit/Wohnung und dem Weiterbildungsort,
• Eintrittsgelder – etwa für Fachmessen und Kongresse,
• Kosten für Arbeitsmittel, Fachbücher/-zeitschriften, PC, Medien, Software, Arbeitszimmer und Büroeinrichtung,
• Anwalts- und Prozesskosten, z. B. bei einem Rechtsstreit um eine Prüfung,
• Zinsen für ein Darlehen, das für eine Ausbildung aufgenommen wurde.

Bei der Steuererklärung für Arbeitnehmer/innen erkennt das Finanzamt eine Werbungskostenpauschale in Höhe von 1.000 Euro automatisch an. Bei Werbungskosten von über 1.000 Euro lohnt es sich, die Ausgaben anhand von Belegen individuell nachzuweisen.
Bei Selbstständigen zählt der Steuervorteil ab dem ersten Euro. Die Kosten der Weiterbildung werden als Betriebsausgaben von den –einnahmen abgezogen und somit die Steuerbelastung verringert.



*Die nachfolgenden Nennungen und Kurzbeschreibungen bestehender Fördermöglichkeiten wurden anhand der gesetzlichen Vorschriften/öffentlichen Publikationen erstellt. Eine Haftung des Ausbildungsverbundes Teltow e. V. – Bildungszentrum der IHK Potsdam für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Gültigkeit der Angaben wird ausgeschlossen. Für aktuellere und detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an die bei der jeweiligen Förderungsart angegebenen Stellen.

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